Libratone Q Adapt In-Ear

Libratone wurde 2009 als kleines Start-up von drei dänischen Designern, die einen gemeinsamen Traum hatten gegründet. Gemeinsam hatten die drei vor, Lautsprecher für Musikhörer des 21. Jahrhunderts zu entwickeln. Ihnen war klar, dass Ihnen das nur gelingt, wenn Sie Produkte entwerfen, die ohne lästigen Kabelsalat auskommen. So entwickelten die drei Designer ihren ersten drahtlosen Lautsprecher, der mit seinem kraftvollen Sound und skandinavischen Design überzeugen konnte.

Auf das Symbol „Die Nachtigall“ kam das Unternehmen durch das berühmte Werk des dänischen Autors Hans Christian Andersen, dessen Märchen die Idee verkörpert den Klang zu befreien, wie Libratone durch seine Produkte. Der Name Libratone erklärt sich auch sehr einfach, dieser ist aus zwei englischen Wörtern zusammengesetzt, „libration“(Befreiung) und „tone“(Ton), was genau sich Libratone auch zum Ziel gesetzt hat, nämlich den Klang zu befreien.

Neben den von uns bereits getesteten Libratone Q Adapt On-Ear Kopfhörern, hat das dänische Unternehmen auch ein Q Adapt In-Ear Modell im Sortiment. Auch diese können durch Bilder, wie auf der Webseite zu sehen ist nicht nur durch ihr Design überzeugen, sondern unter anderem auch mit einem besonderen Feature, dem sogenannten City Mix (vier Stufen Noise Cancelling). Doch nun zu der wichtigsten Frage bei einem Kopfhörer: Wie ist der Klang? Wir haben für euch die Q Adapt In-Ear Kopfhörer in der Farbe Stormy Black näher unter die Lupe genommen. Wie sie im Test abgeschnitten haben, das erfahrt Ihr in diesem Testbericht.

PUNKT 1

bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist wie bereits bei dem von uns getesteten Libratone Q Adapt sehr auffällig gestaltet. Daher ist es auch hier der Fall, das man diese z.B. im Fachhandel in den Regalen hängen sieht, da sie direkt durch ihre ovale Form auffallen.
Der Transportschutz ist auch hier bei dem Libratone Q Adapt In-Ear wieder vorbildlich. Denn die stabile Verpackung aus dickem Karton schützt den Kopfhörer hervorragend vor äußerlichen Schäden. Zudem schützt eine 3mm dicke Schaumstoffschicht den Inhalt zusätzlich. Auf der oberen Seite der weißen Verpackung ist das Logo des Unternehmens, der Name des Kopfhörers, sowie das dieser mit CityMix (Noise Control) ausgestattet ist aufgedruckt. Zudem ist ein Teil des Q Adapt In-Ear durch ein Sichtfenster gut ersichtlich. Auch hier sieht man wieder wie Libratone selbst bei der Verpackung ins Detail geht, denn zu den Sichtfenstern, durch die man die beiden Gehäuse der In-Ears sieht verläuft ein auf die Verpackung aufgedrucktes Kabel. Dieses hat die Farbe, welche auch die darin befindlichen In-Ear Kopfhörer haben. In meinem Fall ist es die Farbe Stromy Black.

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Zudem steht der Farbton, sowie die Bezeichnung auf einem Aufkleber auf der runden Seite der ovalen Verpackung. Auf der langen rechten Seite sehen wir mit welchen Apple Geräten die Q Adapt In-Ear funktionieren, sowie einige Informationen zum Hersteller und dem „Made for iPhone, iPod“ Siegel. Zudem befindet sich an der oberen runden Oberfläche noch eine Schlaufe, mit der die Verpackung z.B. im Laden aufgehängt werden kann. An der langen linken Seite sehen wir erneut den Namen des Unternehmens und der Typenbezeichnung Q Adapt In-Ear.

Zu guter Letzt zeigt uns die Unterseite noch besondere Merkmale der Libratone Q Adpat In-Ear. Wir lesen hier unter anderem, dass dazu unter anderem Noise Control (City MIX) zählt und diese mit einer Fernbedienung, sowie Lightning-Anschluss ausgestattet sind. Zudem bietet Libratone eine App zum Einstellen der In-Ears an.

Im Lieferumfang befinden sich eine kleine Anleitung und Beschreibungen. Diese sind im Verpackungsboden in einer kleinen Faltmappe, mit einem Nachtigall Logo nach Entnahme der In-Ears ersichtlich. Die Libratone Q Adapt In-Ear befindet sich zum Großteil in einer hochwertigen Aufbewahrungstasche. Lediglich die beiden In-Ears selbst sind in einer Pappschachtelform untergebracht. Die Aufbewahrungstasche ist direkt darunter in einer Aussparung eingeschoben. Die Ohrpassstücke für die In-Ears befinden sich in einem kleinen Plastikbeutel, welches übrigens das einzigste ist was ich bei der Verpackung bemängeln kann. Meiner Meinung nach hätte man eine bessere Aufbewahrung wählen können. Denn auch diese werden in die Aussparung geschoben und dadurch teilweise verformt. Was zwar beim aufziehen auf die In-Ears wieder behoben wird, wirkt aber in dem Plastik-Beutel einfach billig.

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Ziehen wir die In-Ears aus der Tasche, sehen wir sofort, dass diese nicht mit einem Klinke-Anschluss, sondern mit einem Lightning-Anschluss ausgestattet sind. Es gibt aber auch ein Modell mit USB-C Anschluss für die aktuellsten Android Smartphones. Im Lieferumfang befinden sich neben den Libratone Q Adapt In-Ear Kopfhörern noch folgende Ohrpassstücke: Drei Paar in den Größen S,M und L in einer normalen Ausführung und drei Paar ebenfalls in S,M und L in einer Doppelflansch Ausführung.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Das Design des Libratone Q Adapt In-Ear ist wie auch beim Q-Adapt On-Ear zeitlos und zudem sehr edel. Libratone hat beim Q Adapt In-Ear fast nur hochwertige Materialien wie z.B. Stoff, Aluminium und wenig Kunststoff (Silikon) verwendet. Daher kann mich das Design durchaus überzeugen, da die Materialien super miteinander harmonieren und aufeinander abgestimmt sind.

Angefangen bei den Ohrpassstücken, diese sind aus Silikon in der Farbe, die man die In-Ears gewählt hat. In meinem Fall ist es wie bereits erwähnt Stormy Black. Das kleine runde Gehäuse in dem die Treiber sitzen ist aus schwarzem Kunststoff hergestellt. Der Bereich in dem die restliche Elektronik wie z.b. die Noise Guard Mikrofone untergebracht sind bestehen aus Aluminium. Hervorragend ist hier, dass neben der L und R Beschriftung auch noch auf der Aussenseite die kleine Nachtigall zu sehen ist.

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Ebenfalls ist der Lightning Stecker aus Aluminium angefertigt. Das Kabel welches von beiden In-Ears zur Fernbedienung verläuft ist mit einfachem Silikon, wie wir es unter anderem von den Standard Apple Kopfhörern kennen umhüllt. Dies vermittelt einen weniger hochwertigen Eindruck als die restlichen Elemente. Knapp 10 cm unter dem rechten Ohrstöpsel befindet sich noch ein Mikrofon, welches in einem Kunststoffgehäuse sitzt. Dieses dient unter anderm zum Telefonieren.

In der bereits erwähnten Fernbedienung, werden die beiden Kabel zusammengeführt und verlaufen ab dort als ein einzelnes, mit Nylon verstärktes Kabel weiter zum Lightning-Anschluss. Dieses Kabel macht einen wesentlich hochwertigeren Eindruck. Vermutlich wurde am oberen Teil wegen Schweißbildung auf diese Nylon-Ummantelung verzichtet.

In der 4-Tasten-Fernbedienung befinden sich sämtliche Steuerelemente. Diese befindet sich beim Tragen ungefähr auf Brusthöhe. Somit ist sie sehr gut mit der Hand zu erreichen, sofern ihr das Kabel nicht unter der Kleidung tragt. Wie bei eigentlich allen kabelgebundenen In-Ear Kopfhörern, ist es auch bei den Libratone Q Adapt In-Ear ratsam, die verschiebbare Kabelzusammenführung zu nutzen. Dadurch klopft die Fernbedienung und die Kabel der In-Ears weniger gegen denn Hals. In der Kabelzusammenführung kann auch die Fernbedienung eingeklipst werden. Somit ist diese näher am Hals.

Mit der im Kabel integrierten 4-Tasten-Fernbedienung kann man alles bedienen, was man beim Musikhören steuern möchte. So kann man z.B. an einem iPhone die Musik pausieren, oder Lauter/Leiser stellen. Die Sprachsteuerung Siri kann hier durch längeres Drücken der Taste zwischen dem „+“ und „-“ aktiviert werden. Bei zweimaligem drücken des mittleren Knopfes springt man einen Titel vor und bei dreimaligem drücken zurück.

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Logischerweise ist auf einer 4-Tasten-Fernbedienung noch eine vierte Taste vorhanden. Für was ist diese? Es handelt sich dabei um einen Knopf mit einem Logo, dass einige noch von dem früheren Home-Button der iPhones ohne Touch-ID kennen. Mit diesem Knopf ist es möglich, den Noise Guard Level in 4 Stufen durchzuschalten, ohne in die App gehen zu müssen.

Auf der Rückseite ist der Libratone Schriftzug aufgedruckt und direkt daneben eine weiße Status-LED. Diese leuchtet beim anschließen der In-Ears kurz auf. Sollte die LED drei mal hintereinander Blinken, dann liegt vermutlich irgendein Defekt vor.
Die Fernbedienung ist aus dem gleichem Material wie das Gehäuse der Kopfhörer, nämlich aus Kunststoff. Der Bereich der Tasten ist aus Gummi, wodurch diese sehr gut bedienbar ist.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung der Libratone Q Adapt In-Ear gibt es kaum etwas zu beanstanden. Wie bereits erwähnt verwendet Libratone fast ausschließlich hochwertige Komponenten. Lediglich die Silikon-Ummantelung der Kabel lindern diesen hochwertigen Eindruck ein wenig. Jedoch kann sich das Gewicht mit knapp 20g für In-Ear Kopfhörer sehen lassen und ist vollkommen in Ordnung. Durch das geringe Gewicht sind die Q Adapt angenehm zu tragen. Die verschieden Größen und zwei Ausführungen an Ohrpassstücken ermöglichen es, die In-Ears auf die eigenen Ohren anzupassen.

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(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

PUNKT 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

 

Technische Daten des Libratone Q Adapt In-Ear
Kopfhörer-Art In-Ear-Kopfhörer
Kategorie In-Ear-Kopfhörer kabelgebunden
Farbe Stormy Black
Konnektivität Lighting-Anschluss
Gewicht 20 Gramm
Material Aluminium, Textil, Kunststoff
Töner Jeweils links und rechts ein dynamischer Wandler
Frequenzbereich 20 Hz – 20 kHz
Lieferumfang

1x Libratone Q Adapt On-Ear-Kopfhörer

1x Transporttasch

2 Ausführungen von Ohrpassstücke in drei Größen (S;M;L)

 Tragekomfort

Mit ihrem geringen Gewicht zählen die Libratone Q Adapt In-Ear zu den leichteren In-Ears auf dem Markt. Man merkt es sofort, wenn man diese in den Händen hält und in die Ohren steckt. Hat man die richtigen Ohrpassstücke angebracht, wird das gesamt Gewicht angenehm verteilt. Beim Joggen vermisse ich einen Kleidungsclip, dieser verhindert das Klopfen des Kabels gegen den Körper am zuverlässigsten.

In folgenden Bildern seht ihr wie die In-Ears getragen werden. Es handelt sich bei den Libratone Q-Adapt um In-Ear die nicht wie die von Shure oder RHA um das Ohr gelegt werden, sondern direkt vom Ohr nach unten verlaufen.

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Zwar können wie bereits erwähnt, mit den unterschiedlichen Ohrpassstücke die In-Ears so ziemlich an alle Ohren angepasst werden. Jedoch wird hier der eine oder andere Käufer Ohrpassstücke aus Schaumstoff vermissen. Diese sind aber meistens nur bei Premium In-Ears im Lieferumfang dabei. Die Kabellänge ist mit 1,15m ausreichend lang. Beim Joggen konnte ich eigentlich Dank Noise Guard (City Mix) kaum nervige Nebengeräusche feststellen. Wie bereits erwähnt habe ich die Kabel-Zusammenführung genutzt. Den bereits genannten Kleidungsclip hab ich gerade beim Sport vermisst.

(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)

Klang

Den Klang, den die Libratone Q Adpat In-Ear wiedergeben, ist sehr neutral. Die beiden verbauten dynamischen Wandler geben Höhen sehr klar wieder, auch wenn es etwas an Details fehlt. Aber beim Klang sind die Geschmäcker verschieden. Auch die Mitten kommen sehr neutral rüber, was dazu führt, dass der Gesang und die Stimmen sehr gut dargestellt werden. Im Vergleich zu vielen anderen Kopfhörern klingen die Libratone Q Adapt In-Ear nicht so bassbetont, was mir durchaus gefällt, denn oft leiden die Höhen und Mitten deutlich darunter. Aber der Klang kann per Equalizer in der App etwas angepasst werden, dazu aber später mehr.

Eine besondere Funktion des Libratone Q Adapt ist die Geräuschunterdrückung. Diese – bei Libratone „City Mix Noise Guard“ getaufte Funktionalität – weiß durchaus zu beeindrucken, hat aber zwei kleine Kritikpunkte. Bevor ich auf diese eingehe, erkläre ich euch, wie man das City Mix steuert und was daran das Besondere ist.

Entweder per App oder an dem Knopf an der Fernbedienung kann man zwischen vier Stufen durchschalten, wie viel % Umgebungsgeräusche noch zu euren Ohren durchgelassen werden sollen. Abgestuft ist dies in folgenden Stufen:

  • Level 1: Entspricht 80% Durchlass der Umgebungsgeräusche, somit könnt ihr euch dabei super mit Leuten unterhalten, ohne die Kopfhörer absetzen zu müssen. Vorausgesetzt ihr hört nicht zu laut Musik bzw. habt diese aus.
  • Level 2: Lässt 60% der Umgebungsgeräusche durch, was bei einer Fahrt mit dem Rad in der Stadt gut ist.
  • Level 3: 30% Umgebungsgeräusche dringen zum Ohr durch, was schon sehr viele Geräusche in der Umgebung wegfiltert, wie z.B. das Heranfahren eines Zuges im U-Bahnhof.
  • Level 4: Weniger als 10% der Umgebungsgeräusche dringen zum Ohr durch. Damit könnt ihr fast komplett ohne Störgeräusche in eure Musik eintauchen. Dieses Level ist auf keinem Fall im Stadtverkehr mit dem Fahrrad zu empfehlen.

Nun zu den zwei Kritikpunkten. Zum einen ist es nicht möglich City Mix komplett abzuschalten, auch wenn Level 2 einem passiven ANC entspricht. Zudem bringt es ein etwas störendes Geräusch mit sich. Bei Level 1 hört man ein leises Grundrauschen, falls man das ganze ohne Musik betreibt. Ab Level 2 ist dieses kaum noch zu hören. Das Rauschen ist aber wie bereits erwähnt nur bemerkbar, wenn ihr die In-Ears ohne Wiedergabe von Musik tragt oder Musik leise hört. Jedoch ist das Grundrauschen im sogenannten Hush-Modus, welcher ermöglicht, dass ihr mit eurem gegenüber reden könnt ohne die In-Ears aus den Ohren zu entfernen am stärksten. Jedoch nutze ich persönlich diese Funktion selten und bevorzuge es aus Anstand die In-Ears aus den Ohren zu nehmen, wenn ich mit jemanden rede.

Außer die oben genannten Kritikpunkte, habe ich am „City Mix“ nichts weiter zu beanstanden. Die Geräuschunterdrückung funktioniert ansonsten wirklich ausgesprochen gut und der Wechsel zwischen den verschiedenen Leveln weiß zu gefallen. Besonders bei städtischem Lärm wie z.B. Motorengeräusche von Autos und bei der täglichen Fahrt mit der Bahn, werden die üblichen Störgeräusche fast vollkommen eliminiert. Somit kann man ungestört in die Musik eintauchen. Man sollte jedoch beachten, das Geräuschunterdrückung bei In-Ears baubedingt nicht so effektiv wie bei On-Ear oder Over-Ear Kopfhörern funktioniert.

Durch Drücken des Knopfes wechselt ihr zwischen den vier Leveln umher. In den Hush-Modus gelangt ihr nur über die App. Sobald ihr in die höchste Stufe gewechselt habt, hört ihr dies akustisch durch ein zweimaliges Klopfgeräusch. Ein erneutes Drücken befördert euch wieder in den Level 1. Die maximale Lautstärke der Q Adapt In-Ear ist in Ordnung, auch wenn ich schon In-Ears getragen habe, die ich nicht auf der max. Lautstärke hören konnte. Dies ist beim Libratone In-Ear nicht der Fall. Das ist aber unter Umständen auch gut so, denn wer ständig mit voller Lautstärke Musik hört, schadet auf jedem Fall seinem Gehör. Die Lautstärke kann wie bereits erwähnt, entweder über euer Smartphone, oder direkt über die Fernbedienung verändert werden. So muss nicht immer das Smartphone aus der Hosentasche genommen werden.

Auch das Telefonieren, mit den Libratone Q Adapt In-Ear funktionierte ohne Probleme. Anrufe konnten einfach entgegengenommen werden und die Gesprächsperson sehr deutlich verstanden. Leider nimmt das Mikrofon deutlich die Umgebungsgeräusche auf, was gerade bei Gesprächen, in einer große Metropole dazu führt, das sein gegenüber einen nicht immer deutlich versteht. Beim Ansehen von Videos und Filmen konnte ich übrigens keine Verzögerungen feststellen.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Konnektivität

Die Libratone Q Adapt In-Ear werden nicht per Klinken-Kabel mit dem Smartphone verbunden, sondern per Lightning-Kabel. Daher können diese nur mit einem iPhone genutzt werden. Jedoch gibt es inzwischen ein Modell mit einem USB-C Anschluss, damit diese auch an den neusten Android-Geräten genutzt werden können. Leider können sie nicht an einem Laptop oder an einem Mp3-Player genutzt werden, da es keinen Adapter auf Klinke gibt. Dadurch würde jedoch kein City Mix mehr gehen, da dies nur mit der Stromspannung die ein Lightning oder USB-C Anschluss zur Verfügung stellt funktioniert.

Hat man die Libratone O Adapt In-Ear am Smartphone angeschlossen, wird auch gleich gefragt, ob die passende Libratone App installiert werden soll. Diese ist die gleiche, wie wir sie bereits von den Libratone Zipp kennen. Sofort können Einstellungen an den In-Ears vorgenommen werden. Dazu aber gleich mehr.

Zubehör

Die Libratone Q Adapt In-Ear kommt mit einer Transporttasche, welche optisch sehr schön aussieht und zudem die Kopfhörer vor Beschädigungen schützen. Daher ist die Tasche etwas dicker, jedoch an der langen Seite ca. 1/3 offen. In diese Bereich befindet sich ein Magnetverschluss.

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Zudem ist im Lieferumfang noch eine Kurzanleitung und Sicherheitshinweise dabei.

App

Die App ist wirklich sehr einfach und somit für jeden verständlich aufgebaut. Direkt nach dem Start, zeigt Euch die App zwei Bereiche an und zwar Soundspaces und mein Radio. Das erste zeigt euch alle Libratone-Geräte, die mit eurem Account verbunden sind bzw. gekoppelt werden können. In dem mein Radio Bereich findet Ihr das Internet Radio, TIDAL und Spotify. Selbstverständlich könnt Ihr aber auch Musik über Apple Musik und Co. direkt abspielen.

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Klickt Ihr auf das Kopfhörer-Symbol eures angeschlossenen Q Adapt In-Ear im Soundspaces-Bereich, kommt Ihr zu der Übersicht des Kopfhörers. Hier kann das eingestellte Level des City Mix verändert werden.

Im unteren rechten Bereich sind die Einstellungen der In-Ear Kopfhörer zu finden. Hier könnt Ihr unter anderem den Namen und die Anzeigefarbe der Q Adapt verändern, die Seriennummer einsehen und ansehen welche Firmware aktuell installiert ist. Zum Schluss könnt Ihr in der App zwischen drei EQ-Profilen wählen, die an sich aber nicht verändert werden können. Man kann wählen zwischen einem neutralen Profil, eines, dass den Bass etwas mehr betont und noch eines, dass vor allem Stimmen stärker hervorheben soll.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

PUNKT 3

bestehend aus „Beschreibung und Preis-/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Libratone bewirbt den Q Adapt In_Ear mit dem Slogan „ Passe die Umwelt an deine Musik an“ was durch das Noise Cancelling (City Mix) sehr gut möglich ist. Zudem kann dies in vier Leveln den eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Ein Kritikpunkt dabei ist jedoch das Grundrauschen, was bei einem eventuellen Nachfolger verbessert werden sollte. Dennoch geht es beim normalen Musikhören in Ordnung, denn es fällt nur bei leiser Musikwiedergabe auf.

Die vier Farben, in denen die Libratone Q Adapt In-Ear erhältlich sind sorgen zudem, dass sowohl für Frau als auch Mann auf jeden Fall eine Farbe dabei ist, die einen anspricht. Die Steuerung per Fernbedienung funktioniert sehr gut, hier kann auch das City Mix Level ganz einfach verändert werden.

Des weiteren geht auch der Klang in Ordnung und macht die Libratone Q Adapt zu einem guten In-Ear Kopfhörer.

Preis/Leistung

Die Libratone Q Adapt In-Ear haben mich zum Großteil überzeugt. Der Klang ist wie bereits erwähnt sehr gut. Wer jedoch einen bassbetonten Kopfhörer sucht, oder welche die mit mehren Geräten und mit unterschiedlichen Anschlüssen funktionieren, sollte zu einer Alternative greifen.

Der Bass ist hier wie bereits erwähnt nicht so kräftig, wie es so manche andere In-Ears bieten. Zudem besitzen nur das Apple iPhone, iPad und einige iPod Modelle einen Lightning Anschluss. An einem Macbook oder anderem Gerät können sie somit nicht verwendet werden.

Wer aber sowieso wie ich fast nur Apple-Geräte sein Eigen nennt, greift bei den Libratone Q Adapt In-Ear zu klanglich sehr guten Kopfhörern. Durch ihren Tragekomfort, einem tollen Design und einer Verarbeitung bei der kaum etwas zu beanstanden ist überzeugen diese.


Somit ergibt sich unter Berücksichtigung aller Teilwertungen folgende testr – Bewertung:

Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen.

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